LocoNet Einspeisung und Verteiler LN-ES/VT

 Nach den Angaben von Digitrax® soll im unbelasteten Fall an den Klemmen RAIL_SYNC+/- des LocoNets eine Speisespannung zwischen 12/26 V liegen. Sowohl der Ausgang LocoNet T der Intellibox® als auch die LocoNet-Stromeinspeisung (Uhlenbrock Artikel Nr.: 63100) erfüllen diese Spezifikationen nicht.

Aus diesem Grund wurde das normgerechte, kostengünstige LN-ES/VT Modul (Abb. 1, 2) entwickelt. Das Modul dient zur Speisung der RAIL_SYNC+/- Leitungen (siehe Kap. 4.0) mit einer stabilisierten Gleichspannung, das von einem externen Netzgerät zur Verfügung gestellt werden muss. Da diese Spannung im Bereich 12/26 V DC liegen kann, muss über Entkopplungsdioden verhindert werden, dass diese Spannung über die Anschlüsse RAIL_SYNC+ und RAIL_SYNC- in die Intellibox eingespeist wird. Durch diese Dioden ist die Buchse J1 nicht universell verwendbar. Ein passendes Steckernetzgerät (12 VDC; 1,0 A; Hohlstecker: dA  = 5,5 mm, di  = 2,1 mm) gehört zum Lieferprogramm der Firma Blücher-Elektronik.

 

Beim LocoNet erfolgt die Datenübertragung über eine Konstantstromschleife mit IK  = 15 mA über die Datenleitungen LOCONET+ und LOCONET-. Dieser Strom kann entweder von der Intellibox, dem LocoBuffer USB oder von der auf dem LN-ES/VT- Modul vorhandenen Konstantstromquelle, die über den Jumper JP1 aktiviert werden kann, geliefert werden. Damit die Datenübertragung funktioniert, muss mindestens eine dieser Stromquellen aktiv sein.

 

Bei flächenmäßig sehr großen Anlagen führen die Leitungskapazitäten der Kabel zu langsamer steigenden Flanken des Datensignals, wodurch die '1'-Bits des Signals verkürzt werden und es dadurch zu Störungen der Datenübertragung kommen kann. Eine über JP1 zugeschaltete weitere Stromquelle kann in diesem Fall hilfreich sein.

LocoNet Einspeisung und Verteiler LN-ES/VT

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